Blei und Kupfer im Trinkwasser: So schützen Sie Ihre Familie in Altbauten.

Blei und Kupfer im Trinkwasser: So schützen Sie Ihre Familie in Altbauten

Altbauwohnungen überzeugen durch hohe Decken, Stuck und einen unverwechselbaren Charme. Doch hinter der schönen Fassade, tief im Mauerwerk, lauert oft ein unsichtbares Risiko: veraltete Wasserleitungen. Für den Gesundheitsschutz der Familie ist sauberes Leitungswasser essenziell. Besonders wenn Sie Mieter oder neuer Eigentümer einer Altbau-Immobilie sind, sollten Sie dieses Thema nicht ignorieren.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Warum Gewissheit beim Leitungswasser so wichtig ist
  2. Gefahr durch Altbestand: So können Sie Bleirohre erkennen
  3. Kupfer im Trinkwasser: Ein oft unterschätztes Risiko
  4. Blei und Kupfer im Vergleich (Tabelle)
  5. Die Lösung: Trinkwasserqualität professionell testen
  6. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum Gewissheit beim Leitungswasser so wichtig ist (Benefit-Sektion)

Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland – bis zum Hausanschluss. Ab der Wasseruhr sind Eigentümer und Vermieter für die Wasserqualität verantwortlich. Auf den letzten Metern durch das Gebäude können sich Schwermetalle aus den Rohren lösen und das Wasser belasten.

Das Tückische daran: Sie können Schwermetalle weder schmecken, noch riechen oder beim Aufkochen des Wassers zerstören. Gerade für Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere stellen bereits geringste Mengen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Ein proaktiver Check der Leitungen ist daher der beste Weg, um nachhaltige Sicherheit zu schaffen.


Gefahr durch Altbestand: So können Sie Bleirohre erkennen

Obwohl Bleileitungen seit 1973 nicht mehr verbaut werden dürfen, finden sie sich in Deutschland immer noch in einigen unsanierten Altbauten (Erbauung vor 1973). Seit Dezember 2013 gelten extrem strenge Grenzwerte für Wasser: Maximal 0,01 Milligramm Blei pro Liter sind zulässig. Dieser Wert kann mit Bleileitungen praktisch nicht eingehalten werden.

Wenn Sie prüfen möchten, ob in Ihrem Zuhause noch Bleileitungen liegen, achten Sie auf sichtbare Rohre (z. B. im Keller oder am Wasserzähler). So können Sie Bleirohre erkennen:

  • Optik: Blei ist silbergrau.
  • Klang: Wenn Sie mit einem metallischen Gegenstand leicht gegen das Rohr klopfen, klingt Blei dumpf (nicht hell und klirrend).
  • Härte: Blei ist weich. Mit einem spitzen Gegenstand lässt sich die Oberfläche leicht einritzen. Der Kratzer glänzt darunter silbrig.
  • Magnetismus: Bleirohre sind nicht magnetisch.

Sollten Sie solche Leitungen entdecken, besteht sofortiger Handlungsbedarf. Spätestens im Zuge einer anstehenden Altbau Sanierung müssen diese zwingend restlos ausgetauscht werden.


Kupfer im Trinkwasser: Ein oft unterschätztes Risiko

Oft wurden alte Bleirohre durch moderne Kupferrohre ersetzt. Doch auch Kupfer im Trinkwasser kann problematisch werden. Besonders in den ersten Monaten nach einer Neuinstallation oder wenn das regionale Leitungswasser einen niedrigen pH-Wert (saures Wasser) aufweist, löst sich Kupfer in das Wasser.

Während Erwachsene geringe Kupfermengen meist problemlos ausscheiden, kann eine erhöhte Konzentration für Babys, deren Leber noch nicht vollständig entwickelt ist, schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Auch hier ist die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte von 2,0 mg/l streng zu kontrollieren.


Blei und Kupfer im Vergleich

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick über die Eigenschaften und Risiken der beiden häufigsten Schwermetalle in Altbau-Trinkwasserinstallationen.

Merkmal Bleileitungen Kupferleitungen
Optik Silbergrau, matt Rötlich bis bräunlich, oft mit grüner Patina
Verbauungszeitraum Vorrangig bis 1973 Sehr häufig ab den 1970ern bis heute
Gesetzliche Grenzwerte Wasser 0,01 mg/l 2,0 mg/l
Besondere Risikogruppe Ungeborene, Babys, Kleinkinder Säuglinge (besonders bei Stagnationswasser)
Magnetisch? Nein Nein

Die Lösung: Lassen Sie Ihre Trinkwasserqualität testen

Spekulationen helfen beim Thema Gesundheit nicht weiter. Wenn Sie in einem Altbau wohnen und sich nicht absolut sicher über die Beschaffenheit des gesamten Rohrsystems sind, sollten Sie unbedingt Ihre Trinkwasserqualität testen lassen.

Als zertifizierte Experten für Wasserprobennahmen entnehmen wir die Proben fachgerecht nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. So stellen wir sicher, dass die Ergebnisse absolut verlässlich und im Zweifel auch rechtlich verwertbar sind (etwa gegenüber dem Vermieter).

Gehen Sie keine Kompromisse ein, wenn es um das tägliche Trinkwasser Ihrer Familie geht.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann sollte ich mein Trinkwasser auf Schwermetalle testen lassen?

Ein Test ist dringend zu empfehlen, wenn Sie in einem Altbau (Baujahr vor 1973) wohnen, schwanger sind, ein Baby im Haushalt lebt oder das Wasser nach längerem Stehen in der Leitung (Stagnationswasser) verfärbt ist oder metallisch schmeckt.

Wer trägt die Kosten für einen Wassertest in einer Mietwohnung?

Besteht ein begründeter Verdacht auf Bleileitungen oder eine Überschreitung der Grenzwerte, ist der Vermieter in der Regel in der Pflicht, die Überprüfung und ggf. die Sanierung zu veranlassen und zu zahlen. Wenn Sie auf eigene Faust testen wollen, um Gewissheit zu haben, tragen Sie die Kosten für die Probenahme zunächst selbst.

Kann ich Blei oder Kupfer aus dem Wasser herauskochen?

Nein. Durch das Abkochen des Wassers werden lediglich Bakterien und Keime abgetötet. Schwermetalle wie Blei und Kupfer verdampfen nicht; ihre Konzentration im Wasser kann sich durch das Verdampfen des reinen Wassers beim Kochen sogar minimal erhöhen.

Was muss ich tun, wenn Grenzwerte überschritten sind?

Ist der Grenzwert überschritten, darf das Wasser nicht mehr als Trinkwasser oder zur Zubereitung von Speisen genutzt werden. Informieren Sie umgehend den Hauseigentümer bzw. Vermieter und das zuständige Gesundheitsamt. Ein Austausch der entsprechenden Rohrleitungen ist dann gesetzlich vorgeschrieben.


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